Logo Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz

Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Einerseits erleichtern Plastikprodukte unseren Alltag. Andererseits gefährden sie unsere Gesundheit und überhäufen unseren Planeten mit Müll. Wir haben gerade erst begonnen, die Dimensionen dieser Plastikkrise zu begreifen. Für ein Umsteuern braucht es fundiertes Wissen. Der Plastikatlas will genau das bieten - und zeigt: Die Hauptursache für die Verschmutzung unserer Umwelt liegt nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern bei international agierenden Unternehmen (zum Atlas). Doch eine Welt ohne Plastikverschmutzung ist eine Vision, für die es sich lohnt zu streiten.

Böll Thema 2/2019 Gentechnik

Technologien entwickeln sich heute schneller, als wir sie als Gesellschaft überhaupt verstehen können. Wir möchten mit diesem Heft zeigen, dass sich eine lebendige und faire Debatte auch um die Risiken und Nebenwirkungen der neuen Gentechnik lohnt. Zum Thema.

Dossier: Kommunale Verkehrswende

In Kommunen findet die Verkehrswende bereits statt. Wie sieht die lebenswerte Stadt der Zukunft aus? Warum brauchen wir überhaupt eine kommunale Verkehrswende? Welche guten Beispiele gibt es für Fuß- und Radverkehr, ÖPNV-Ausbau, E-Mobilität und Multimodalität? Wir zeigen Praxisbeispiele für die kommunale Verkehrswende in Deutschland und Europa.

Zum Dossier

Agrar-Atlas

Die EU-Agrarpolitik ist ein bürokratisches Monstrum und für Laien kaum zu verstehen. Viele wissen nicht einmal, dass es sie gibt. Alle sieben Jahre wird sie überarbeitet, und trotzdem fördert sie ein falsches System. Sie ist nicht auf das ausgerichtet, was vielen von uns wichtig ist: gesunde und leckere Lebensmittel, artgerechte Haltung von Tieren, Schutz von Gewässern, Vögeln und Insekten. Das Geld wird pro Hektar Fläche vergeben. Die größten Betriebe bekommen das meiste, während Programme für den Erhalt kleiner Bauernhöfe völlig unterfinanziert sind.

Darum gibt es diesen Atlas. Er zeigt, wie eng die EU-Landwirtschaft mit unserem Leben und unseren Lebensräumen verwoben ist. Er zeigt auch, wie wenig von dem Geld der GAP den Zielen zugutekommt, die sich Europäerinnen und Europäer von der Landwirtschaft wünschen.

Link zum PDF

Der Energieatlas

Der europäische Energieatlas erscheint zu einem Zeitpunkt, da die EU-Mitgliedsstaaten über eine Energie- und Klimastrategie für 2030 - das Clean Energy Package - verhandeln. Die Ziele und Verordnungen werden das nächste Jahrzehnt der europäischen Energie- und Klimapolitik bestimmen. Sie entscheiden darüber, ob wir dem Klimawandel effektiv entgegenwirken und den globalen Temperaturanstieg auf 2 Grad begrenzen können.

Der europäische Energieatlas zeigt eine klare Alternative auf: Er ist Kompass der unterschiedlichen Energiediskussionen in den EU-Mitgliedsländern und stellt dar, wie eine Europäisierung die Energiewende für ganz Europa - und Deutschland nicht nur effizienter und kostengünstiger, sondern als win-win-Situation für mehr Energie und Wohlstand erfolgreich gestaltet werden kann.

Link zum PDF

Meeresatlas

Urheber: Heinrich Böll Stftung (CC-BY) Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Ohne das Meer gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. Es regelt weitgehend das Klima, gibt uns Nahrung und liefert Energie. Darüber hinaus ist es ein wichtiger Verkehrsweg, ein Erholungsraum und ein Quell ästhetischen Vergnügens. Aber das Meer steht unter Stress, denn das alte Prinzip von der „Freiheit der Meere“ hat zu Überfischung, Artenverlust und einer immensen Verschmutzung der Ozeane geführt.

Deshalb muss der Umgang mit dem Meer auf nachhaltige und gerechte Grundlagen gestellt werden. Der Meeresatlas 2017 liefert dazu die Daten, Fakten und Zusammenhänge. Er zeigt in zahlreichen Beiträgen und über 50 Grafiken, in welch schlechtem Zustand sich die Weltmeere befinden, warum das so ist und was man tun muss, um die Situation der Ozeane zu verbessern.

Elektronische Version

Zur Seite

Konzernatlas

Urheber: Heinrich Böll Stiftung (CC-BY-SA) Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Produktion von Lebensmitteln hat nur in seltenen Fällen etwas mit bäuerlicher Landwirtschaft, mit traditionellem Handwerk und einer intakten Natur zu tun. Sie ist heute weltweit vor allem ein einträgliches Geschäft von wenigen großen Konzernen, die sich die Felder und Märkte untereinander aufteilen. Und der Trend zur Machtkonzentration geht weiter. Übernahmen wie die von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaisers/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze eines Eisberges, zu dem eine problematische Marktmacht und großer politischer Einfluss gehören. Außerdem ist die industrielle Landwirtschaft weltweit für gravierende Klima- und Umweltprobleme verantwortlich.

Der Konzernatlas 2017 ist ein Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Oxfam Deutschland,Germanwatch und Le Monde diplomatique.

 

Elektronische Version

Bodenatlas

Urheber: Heinrich Böll Stiftung (CC-BY-SA) Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

 

Bodenatlas -  Vorwort und Einführung

08. Jan. 2015 von Barbara Unmüßig, Klaus Töpfer, Hubert Weiger, Barbara Bauer

Boden scheint unerschöpflich. Er ist einfach da. Unter unseren Füßen. Unter den Feldern, dem Gras und den Bäumen. Wir leben von und auf dem Boden, aber wir schenken ihm kaum Beachtung. Wenn auch einige wenige Weinkenner und Weinkennerinnen den Geschmack des Bodens im Wein genussvoll wiederfinden – für die meisten von uns gilt das nicht. Wer denkt schon beim Essen an den Boden, auf dem fast alle unsere Lebensmittel gedeihen?

 

Weiterlesen

(Kopie 1)

Urheber: wobogre (CC0 1.0) Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Im Rahmen des Experten*innen-Workshops „Grüner (Land-)Wirtschaften“ des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds wurden Ende November Perspektiven und Möglichkeiten einer nachhaltigen Wirtschaft diskutiert. Der Fokus wurde dabei auf die Themenbereiche Landwirtschaft und Ernährung und die Frage gelegt, wie eine grüne Landwirtschaft konkret realisiert werden kann.

Weiterlesen

Energiewende 2.0

Urheber: Michaela (CC BY-NC-ND 2.0) Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

 

Die Energiewende in Deutschland ist bislang eine Erfolgsgeschichte. Die hierzulande erzeugte Strommenge aus Erneuerbaren Energien entspricht beispielsweise dem gesamten Strombedarf Schwedens. Damit ist die Markteinführung gelungen. Doch nun steht die zweite Etappe der Marktdurchdringung bevor, in der die Erneuerbaren zu den tragenden Säulen des neuen Energiesystems werden.

Weiterlesen

Buen Vivir

Urheber: Ines Meier/Heinrich Böll Stiftung (CC BY-NC-ND 3.0) Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

 

Die Grenzen des zurzeit vorherrschenden Entwicklungsprinzips, welches ununterbrochenes Wachstum fordert, werden durch den Klimawandel, Finanz- und Armutskrisen immer deutlicher. Alternative, zukunftsfähigere Entwicklungsbegriffe werden deshalb im Rahmen von Wachstums-Debatten zunehmend diskutiert. Ein neues Konzept für eine nachhaltige Entwicklung stellt „Buen Vivir“ dar - spanisch für „gut leben“.

Weiterlesen