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Publikation: Transfeminist Playbook: Sports Edition

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„Transfeminist Playbook: Sports Edition“ setzt sich mit einem der am häufigsten instrumentalisierten Anti-Gender-Narrative auseinander: Transgender-Personen im Sport. Die Publikation bietet Einblicke darin, wie Anti-Gender-Bewegungen Sport instrumentalisieren und liefert gleichzeitig einen Rahmen, der die Partizipation von Transgender-Personen mit den übergeordneten Kämpfen für Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechte verknüpft.

Die Publikation hinterfragt vorherrschende Narrative rund um „Fairness“ und hebt hervor, dass Debatten über Körper unverhältnismäßig stark auf Transfrauen abzielen, sich aber auch gegen Cis-Frauen (insbesondere People of Color) richten, deren Körper nicht den Normen entsprechen.

Aufbauend auf den Prinzipien Inklusion, Würde und Gerechtigkeit, ist das Playbook sowohl ein Aufruf zum Handeln als auch ein Leitfaden, der Gemeinschaften, Institutionen und Verbündete dazu einlädt, sich gegen ausgrenzende Narrative zu wehren und diejenigen Werte hochzuhalten, die der Sport zu vertreten vorgibt.


Autor*innen: Marko Vukčević, Aleksa Milanović, Marija Ratković, Jovan Džoli Ulićević, Nađa Bobičić, Matea Stefanović
Zusammenfassungen von: Marija Jovanović

Gender Mediathek des GWI

Sie suchen Videoclips, (Erklär-)Filme, Dokumentationen oder Audioformate zu geschlechterpolitischen und feministischen Themen? Diese sollen auch dabei helfen können, in der Bildungsarbeit Lerninhalte fokussiert und gut aufbereitet zu vermitteln? Dann folgen Sie dem Link.

Happy Birthday! 30 Jahre Intersektionalität

Vor 30 Jahren hat Kimberlé Crenshaw den Begriff “Intersektionalität” geprägt, um das Zusammenspiel von unterschiedlichen Unterdrückungsformen zu beschreiben. Seitdem arbeitet die US-amerikanische Juraprofessorin und Aktivistin unermüdlich daran, unsichtbar gemachte Bevölkerungsgruppen, allen voran Schwarze Frauen, in ihren komplexen Lebenswirklichkeiten sichtbar zu machen. Intersektionalität erlaubt, so ihre Überzeugung, inklusiv politisch zu arbeiten und tatsächlich alle Menschen zu erreichen. Das Gunda-Werner-Institut bietet auf ihrer Webseite jede Menge Material zum Thema.

Einführung Reproduktive Rechte

Reproduktive Rechte und Gesundheit beschreiben das Recht eine*r jede*n Einzelnen, selbstbestimmt und frei über den eigenen Körper und die eigene Sexualität zu entscheiden. Dies bedeutet vor allem die freie Entscheidung zu Elternschaft, das Recht über die Anzahl und den Zeitpunkt der Geburt der Kinder zu entscheiden, sowie über die dafür nötigen Informationen, Kenntnisse und Mittel zu verfügen.

Diese als Menschenrechte verstandenen Rechte sind für Frauen* und Mädchen* besonders wichtig. Jede Frau* und jedes Mädchen* hat das Recht, selbst zu entscheiden, ob, wann und in welchen Abständen sie schwanger werden will. Sowohl erzwungene Schwangerschaftsabbrüche als auch das Verbot von Abtreibungen verletzen dieses Recht.


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„Wie kann das?! - Wirtschaft aus der Geschlechterperpsektive“

Eine Kooperation zwsichen der hbs RLP und dem Frauenzentrum Mainz im Jahr 2018

In der fünfteiligen Veranstaltungsreihe „Wie kann das?! Wirtschaft aus der Ge-schlechterperspektive“ ging es um die Auseinandersetzung mit den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen, Care-Arbeiten und Frauen in Führungspositionen.

Verschiedene Veranstaltungsformen wie Vortrag, moderiertes Gespräch, Fish-bowl-Diskussion boten die besten Möglichkeiten den Teilnehmerinnen das theore-tische Wissen, welches notwendig ist, um zu verstehen, wieso die Strukturen sind wie sie sind, zu vermitteln. Daneben boten sie auch genügend Raum für gemein-samen Austausch  und Diskussionen, um Alternativen und Handlungsmöglich-keiten zu erarbeiten und zu entdecken.

In allen Veranstaltungen kristallisierte sich ganz deutlich heraus, dass insbesondere die noch immer bestehenden Geschlechterrollen Frauen nach wie vor einengen. Hier wäre es mit das Wichtigste die überholten Rollenmuster von weiblich und männlich einer modernen und aufgeschlossenen Gesellschaft anzupassen, in der Geschlechterstereotype ihre Wirkmächtigkeit verlieren. Ein essentieller Schritt um Veränderung herbei zu führen, ist zum einen die Erkenntnis, dass Strukturen, wie Ehegattensplitting, Minijobs, Kinderbetreuungssituation, Lohnungleichheit, die eigene finanzielle Unsicherheit begünstigen. Zum anderen braucht es Mut, Verantwortung für die eigene wirtschaftliche Situation zu übernehmen.

Daneben wurden die strukturellen Hürden und Ungleichverhältnisse hervorgehoben, die es verhindern, dass Frauen und Männer die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Eine Vielzahl an Faktoren fließen in die Reproduktion dieses Ungleichheitsverhältnisses ein und es wurde deutlich, dass es eine intersektionale Perspektive benötigt, die sowohl die unterschiedlich miteinander verschränkten strukturellen und dadurch individuellen Ungleichheitsverhältnisse sichtbar machen kann. In den Diskussionen wurde deutlich hervorgehoben, dass es sich um strukturelle gesellschaftliche Probleme und nicht um individuelles Unvermögen handelt. Wichtig ist es die Thematik Frauen in Führungspositionen auch immer intersektional zu betrachten, um bestehende Benachteiligungen aller Frauen aufzuzeigen. So kann dazu beigetragen werden, gemeinsam an einem sozial gerechteren Zusammenleben zu arbeiten.

Eine vertiefenden Bericht und erhalten Sie über das Frauenzentrum Mainz. Eine vollständige Dokumentation ist in Arbeit.

Le(s)bensfacetten: Einblicke in lesbisches Leben weltweit

Lesbische Kämpfe sind immer auch feministische Kämpfe, die sich für die Verbesserung der Lebensumstände und das Aufbrechen von konstruierten Geschlechterrollen für alle Frauen einsetzen, denn Lesben sind nicht nur aufgrund ihres sexuellen Begehrens diskriminiert, sondern immer auch wegen ihres Frauseins.

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Repräsentation von LGBTI in den Medien

Geflüchtete LGBTI-Personen unterstützen!

Schon seit langem binden die Themenfelder Flucht und Asyl unsere Aufmerksamkeit. Menschen kommen nach Deutschland, um Schutz zu suchen. Unter den nach Deutschland Geflüchteten sind auch Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität ihr Heimatland verlassen müssen, denn

in ihren Herkunftsländern werden sie als Homosexuelle entweder vom Staat oder von gesellschaftlichen Gruppen verfolgt: Sie müssen mit Schikanen und Ausgrenzung rechnen,  oder werden sogar von den jeweiligen Regierungen mit Strafen, von Haft bis hin zur Todesstrafe, belegt. Dabei gilt in Deutschland nur staatliche Verfolgung als Asylgrund, die gesellschaftliche Ausgrenzung, die ebenfalls zu Gefahr für Leib und Leben führen kann, zählt  nicht.
Die Situation trans*Identer Personen ist in vielen Ländern mit der homosexueller vergleichbar, in manchen Ländern genießen sie eine besondere Stellung und damit einen gewissen Schutz.

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Gender-Mainstreaming-Praxis

In dieser neu aufgelegten und aktualisierten Broschüre sind Arbeitshilfen – insbesondere Leitfäden und Leitfragen – von erfahrenen Gender-Beraterinnen und -Beratern zusammengestellt worden.

 

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Gender, Wissenschaftlichkeit und Ideologie: Argumente im Streit um Geschlechterverhältnisse

Wer mit dem Begriff „Gender“ arbeitet, wird nicht selten mit dem Vorwurf einer prinzipiellen Unwissenschaftlichkeit konfrontiert. Die Broschüre geht diesem Vorwurf nach und gibt Argumente für entsprechende Auseinandersetzungen an die Hand (2. überarbeitete Neuauflage, 2014).

 

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Das Übersehenwerden hat Geschichte

25 Jahre nach dem Mauerfall bleiben die Existenz der zahlreichen Lesbengruppen und ihr Engagement zur Zeit der friedlichen Revolution in vielen zeitgeschichtlichen Betrachtungen meist unerwähnt. Die Tagung "Übersehenwerden hat Geschichte" und der daraus resultierende Tagungsband widmen sich dieser Erinnerungslücke.

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