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Die Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz ist die grünen-nahe Stiftung für politische Bildung im Land. Sie orientiert sich an sozialen, emanzipatorischen und ökologischen Zielen. 

Leipziger Autoritarismus-Studie 2018

Flucht ins Autoritäre – Rechtsextreme Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft

Die Leipziger Studien zu autoritären und rechtsextremen Einstellungen in Deutschland werden seit 2002 alle zwei Jahre von einer Arbeitsgruppe um Oliver Decker und Elmar Brähler der Universität Leipzig durchgeführt. Die aktuelle Leipziger Autoritarismus-Studie 2018 basiert auf einer repräsentativen Erhebung mit 2.416 Befragten. Rechtsextreme Einstellungen werden entlang von sechs Dimensionen erfasst: Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur, Chauvinismus, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Sozialdarwinismus und Verharmlosung des Nationalsozialismus. Besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf der autoritären Dynamik in der Gesellschaft. Die Studie wurde von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung unterstützt.

Publikationen

„Linksgrün-versifft?“ Handreichung zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien und Wählerbündnissen auf kommunaler Ebene

Kommunalpolitiker/innen sind durch den Rechtspopulismus mit teils neuen Problemen konfrontiert und mit der Frage: Wie umgehen mit der AfD? Diese Handreichung zeigt Strategien zum Umgang mit der AfD auf und gibt außerdem praktische Tipps sowie viele Hinweise zum weiteren Lesen, zu Expert/innen, Trainings und Beratungsstellen.

Wie mit rechtspopulistischen Parteien dann umgegangen wird, muss vor Ort und individuell entschieden werden. Dieses Papier gibt ausschließlich Hinweise auf einen möglichen Umgang. Aus menschenrechtlicher, grüner, alternativer und progressiver Sicht sind Rechtspopulist/innen keine politischen Partner/innen, das ist die Grundannahme der folgenden Hinweise.

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