Namen sind nicht pathologisierend
- Veranstaltungsname
- Namen sind nicht pathologisierend
- Termin
- 17.11.2019 (So.)
- Uhrzeit Beginn
- 18.00 Uhr
- Veranstaltungsort
- Bar jeder Sicht
- Beschreibung
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Vortrag und Gespräch mit Miriam Schmidt-Jüngst
Wird in der Presse über die Transition einer transgeschlechtlichen Person berichtet, so geschieht dies meist folgendermaßen: "Aus Bradley wird Chelsea", "aus Bruce wird Caitlyn". Ganz selbstverständlich werden Vornamen und Geschlecht gleichgesetzt; der Vornamenwechsel zeigt an, dass eine Geschlechtstransition stattgefunden hat.
Auch wenn es, wenn wir in andere Kulturen schauen, keineswegs selbstverständlich ist, dass Geschlecht am Vornamen angezeigt wird, ist die Wahl eines neuen Namens für die meisten transgeschlechtlichen Personen ein wichtiger Schritt in ihrer Transition, und auch rechtlich wird der geschlechtsanzeigenden Funktion des Namens und Namenwechseln große Bedeutung beigemessen, indem für diesen kostspielige psychologische Gutachten vorgeschrieben werden.
Der Vortrag der Sprachwissenschaftlerin Miriam Schmidt-Jüngst widmet sich der sozialen Wichtigkeit des Namenwechsels bei geschlechtlicher Transition und den juristischen Hürden, die es dabei zu meistern gilt.