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Was man für Geld nicht kaufen kann. Die moralischen Grenzen des Marktes

Veranstaltungsname
Was man für Geld nicht kaufen kann. Die moralischen Grenzen des Marktes
Termin
20.05.2014 (Di.)
Uhrzeit Beginn
00.00 Uhr
Veranstaltungsort
Evang. Landjugendakademie
Beschreibung

Was man für Geld nicht kaufen kann,


oder die moralischen Grenzen des Marktes
Ein Buch des Harvardprofessor Michael j. Sandel, seit Wochen auf den Bestsellerlisten. Mit scharfsinnigen Argumenten und kritischen Fragen nimmt der Autor die ungebremsten Märkte ins Visier, die nach dem Desaster der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder obenauf sind und nach Belieben die von der Politik nur halbherzig neu entwickelten Kontrollen und Reglementierungen zu umgehen wissen. Sandel sucht und findet die „Moralischen Grenzen“ der Märkte. Er setzt die Ansätze von Fred Hirsch aus den „sozialen Grenzen des Wachstums“ fort und stellt die Grundfrage: Wollen wir überhaupt eine solche Marktgesellschaft, in der alles käuflich zu sein scheint – vom Austragen des Embryos durch eine Leihmutter bis dahin, die eigene Stirn als Werbefläche zu vermieten. Es geht im Kern um die uralte und stets aufs neue umstrittene Frage nach einer guten Gesellschaft und einem guten Leben. Wie wollen wir leben? Woran soll sich unsere Lebenswelt orientieren, was soll sie dominieren? Wenn wir nicht wollen, dass Arme und Reiche getrennte Leben führen, so müssen wir ökonomisches Denken und Handeln begrenzen und moralischem Denken und Handeln mehr Raum geben, so Sandel. „Anstelle von Marktkonformität müssten unveräußerliche Werte unser Leben bestimmen – gegen die Zwänge einer Geldgesellschaft“.
Andreas Pecht, freier Kulturjournalist, stellt uns dieses Buch vor, bezieht eigene Positionen dazu und lädt zur Diskussion ein

Termin 21.05.


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