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Wie NS-Sprache bis heute wirkt. Von "Nacht und Nebel" und "asozial"

Veranstaltungsname
Wie NS-Sprache bis heute wirkt. Von "Nacht und Nebel" und "asozial"
Termin
14.10.2026 (Mi.)
Uhrzeit Beginn
18.30 Uhr
Veranstaltungsort
Heinrich Böll Stiftung RLP
Beschreibung

Ein Vortrag von Dr. Johannes Valentin Korff

Nationalsozialistische Begriffe und Sprachmuster begegnen uns bis heute im Alltag, in den Medien und in politischen Debatten. Ihre historische Herkunft und Funktion geraten dabei leicht in Vergessenheit. Doch Sprache ist nicht neutral. Sie übt Macht aus, grenzt Menschen aus und prägt gesellschaftliche Wirklichkeiten.

Die Veranstaltung soll zeigen, wie Sprache im Nationalsozialismus als Werkzeug der Machtausübung, ideologischen Gleichschaltung und systematischen Ausgrenzung eingesetzt wurde. Beschönigende Begriffe verschleierten brutale Taten und Verbrechen, während Minderheiten sprachlich abgewertet und Meinungsvielfalt unterdrückt wurden. Anhand ausgewählter Beispiele, insbesondere aus dem Bereich des Antiziganismus wird aufgezeigt, wie nationalsozialistischer Sprachgebrauch bis heute fortwirkt und sich in veränderten Formen in der Gegenwart wiederfindet. Die Veranstaltung lädt dazu ein, sprachliche Mechanismen kritisch zu hinterfragen, ihre Wirkung zu erkennen und sensibel mit belasteten Begriffen und Redewendungen umzugehen.

Der Vortrag wird gehalten von Dr. Johannes Valentin Korff, er ist Historiker und koordiniert die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Rheinland-Pfalz (MIA-RLP). Mit Forschungsschwerpunkten zu Antiziganismus, NS-Kontinuitäten und diskriminierender Sprache.

Wann: 14. Oktober 2026, 18:30 Uhr

Wo: Walpodenstr. 10, 55116 Mainz - Räumlichkeiten der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

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