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Eine Heldin bin ich nicht im Rahmen von MEMOR-I-ALL II – Trümmerträume

Veranstaltungsname
Eine Heldin bin ich nicht im Rahmen von MEMOR-I-ALL II – Trümmerträume
Termin
09.05.2026 (Sa.)
Uhrzeit Beginn
18.00 Uhr
Veranstaltungsort
Pop-Up in der Hohenstaufenstraße 14
Beschreibung

Ein interdisziplinäres Erzähltheaterformat (Schauspiel, Klavier, Gesang) über Zivilcourage, dass sich mit der Biographie von Miep Gies beschäftigt. Das Stück verbindet Spielszenen mit Klavierstücken und Gesangseinlagen. Die Biographie von Miep Gies wird szenisch erzählt und von Liedern und Chansons aus der Zeit begleitet. Auszüge aus Anne Franks Tagebuch runden die szenische Biographie ab.

Miep Gies - Ihr Name ist untrennbar mit dem Anne Franks verbunden, die sich mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den Nazis versteckte und 1945 in Bergen-Belsen gestorben ist. In ihrem Tagebuch beschrieb das jüdische Mädchen Anne ihren Alltag im Versteck.

Miep Gies versorgte die Familie Frank in dieser Zeit. Sie wird zum Bindeglied zur Außenwelt. Später wird man sie „Schutzengel, Ernährerin und Trösterin" der Untergetauchten nennen und sie war es auch, die Anne Franks Tagebuch für die Nachwelt rettete.

Spiel: Beate Krist, Gesang: Lisa Rau, Klavier: Katrin Aldorf, Fassung und Regie: Eric Haug, Raum: Manuela Pirozzi

09. Mai | 18:30-20:00 Uhr, 

Adresse: Pop-Up in der Hohenstaufenstraße 14 in 65189 Wiesbaden

Generelle Infos: 
MEMOR-I-ALL unternimmt den Versuch, Erinnerungskultur auf lokaler Ebene zu reflektieren und Anknüpfungen an die Gegenwart zu schaffen. Im Jahr 2026 bespielt das Produktionskollektiv ein Pop-Up für 10 Tage und nimmt dabei die utopischen Potentiale der Befreiung im Fokus.
Was wäre, wenn...? Was wäre, wenn Wiesbaden durch die Angriffe der Alliierten genauso zerstört worden wäre wie viele deutsche Städte? Was wäre, wenn Wiesbaden wirklich entnazifiziert worden wäre? Wie würde die Stadt heute aussehen? In welcher Gesellschaft würden wir leben?

Barrierefreiheit: Der Veranstaltungsraum, in dem die meisten Programmpunkte stattfinden, ist über einen Hintereingang für Rollstühle befahrbar. Dies trifft jedoch leider weder auf den Workshopraum noch auf die Toiletten zu. Am 13. und 16. Mai wird um 18:30 Uhr vor der Performance „Trümmerträume" eine Touch-Tour angeboten, diese richtet sich insbesondere an blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderung sowie an Menschen mit Lernschwierigkeiten. Für Rückfragen wendet Euch gerne an redslothproduction@gmail.com.

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