Solidarischer Kaffeehandel mit zapatistischen Kaffeekooperativen in Mexiko
- Veranstaltungsname
- Solidarischer Kaffeehandel mit zapatistischen Kaffeekooperativen in Mexiko
- Termin
- 12.06.2014 (Do.)
- Uhrzeit Beginn
- 00.00 Uhr
- Veranstaltungsort
- Frieden-& Umweltzentrum / Weltladen
- Beschreibung
-
Vortrag
Kaffee ist ein wichtiges Exportprodukt und liebstes Heißgetränk der Deutschen. Bio-zertifizierter und natürlich angebauter Kaffee aus Chiapas/Mexiko wird auch im Weltladen Trier an viele KundInnen verkauft. Wen oder was unterstützen wir damit? Was heißt solidarischer Handel mit zapatistischem Kaffee und die direkte Unterstützung der zapatistischen, selbstverwalteten Strukturen in Chiapas / Mexiko? Was ist der Unterschied von fairem und solidarischem Handel?
Der Soli-Kaffee stammt von indigenen Kooperativen im Widerstand im südlichsten Bundesstaat Mexikos, die der zapatistischen Bewegung angehören. Der Rohkaffee wird importiert vom Kaffeekollektiv Aroma Zapatista aus Hamburg. Das Kaffeekollektiv besucht jedes Jahr die Kooperativen und ein Mitglied von Aroma Zapatista nahm auch im August 2013 an der „kleinen zapatistischen Schule“ in Chiapas teil. Bei den Besuchen der Kaffeekooperative geht es in erster Linie um einen Austausch: Wie ist die aktuelle Situation im Hinblick auf die Lebenssituation und das staatliche Repressionen sowie paramilitärische Bedrohungen der Menschen in Chiapas? Wie kann durch den Verkauf von Kaffee die Situation verbessert werden? Was bedeuten Kaffeepreise und die Weltmarktsituation für die Kaffeebäuer_innen? Was können wir machen, damit der solidarische Kaffeehandel besser funktioniert?
Diese Fragen will der Vortrag beantworten und damit auch Hintergründe der zapatisischen Selbstorganisation und der zapatistischen Kaffeekooperativen 20 Jahre nach deren Aufstand zeigen und einen Blick hinter die Kulissen des solidarischen Kaffeehandels ermöglichen.
Referentin: Dorothea Moehle (Kaffeekollektiv Aroma Zapatista eG aus Hamburg)