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Urheber: wollyvonwolleroy (CC0 1.0) Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.


Die HBS RLP bietet, in Kooperation mit ihren Mitgliedsinitiativen Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen und mit verschiedenen Ausrichtungen an. Im Folgenden finden Sie einen Terminkalender mit  Hinweisen zu den einzelnen Veranstaltungen.

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Mein Körper gehört dir?! Eine feministische Kritik an der Reproduktionsmedizin

Termin 16.11.2017 (Do)
Uhrzeit Beginn 18:00
Veranstaltungsort Heinrich Böll Stiftung RLP, Walpodenstraße 10, 55116 Mainz
Veranstalter Frauenzentrum Mainz e.V.
HBS RLP
Teilnahmegebühr
Beschreibung

Ob In-Vitro Fertilisation, „Social Freezing“, Samenspende,  Leihmutterschaft oder Eizellgabe – durch Angebote assistierter Reproduktionstechniken ist inzwischen vieles technisch machbar. Einiges davon ist weder verboten noch erlaubt, da die Technologien erst nach in Kraft treten des Embryonenschutzgesetzes  entwickelt wurden. Seit einigen Jahren werden die Forderungen nach einer  „Reform“ des Embryonenschutzgesetzes bzw. nach einem „modernen“, permissiven, liberalen Fortpflanzungsmedizingesetz immer lauter. Diese argumentieren mit der Selbstbestimmung der „Spenderinnen“, dem starken Kinderwunsch der Bestelleltern und dem Wohl des Kindes.

Bedeutet ein Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung auch ein Recht auf eine eigene (biologische) Familie ? Ist die Einschränkung der Möglichkeit zur Familiengründung eine Diskriminierung? Wie könnte assistierte Reproduktion weniger heteronormativ geregelt werden?  Bei all den Fragen braucht es eine (queer)feministische kritische Auseinandersetzung mit den  Liberalisierungstendenzen und unserem feministischen Selbstbestimmungsbegriff. Im Vortrag sollen die Zugänge zu assistierter Reproduktion erläutert und kritisch hinterfragt werden, welche Konsequenzen die Legalisierung von Eizellgabe und „Leihmutterschaft“  nach sich ziehen würden.


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Das allgemeine Programm der Heinrich-Böll-Stiftung (Bund) in Berlin finden sie unter www.boell.de.