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Urheber: wollyvonwolleroy (CC0 1.0) Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.


Die HBS RLP bietet, in Kooperation mit ihren Mitgliedsinitiativen Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen und mit verschiedenen Ausrichtungen an. Im Folgenden finden Sie einen Terminkalender mit  Hinweisen zu den einzelnen Veranstaltungen.

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FilmSpecial zur Woche der Nachhaltigkeit: Alternative Energieversorgung - ‚Power to Change‘. Mit anschl. Filmgespräch.

Termin 01.06.2017 (Do)
Uhrzeit Beginn 18:§0
Veranstaltungsort Kreml Kulturhaus, Burgschwalbacher Straße 8, Zollhaus
Veranstalter HBS RLP
Kreml Kulturhaus
Teilnahmegebühr
Beschreibung

Zur Woche der Nachhaltigkeit Anfang Juni 2017 möchte sich das Kreml Kulturhaus, unter Hinzuziehung regionaler Umweltorganisationen, in einem FilmSpecial mit thematischer Einführung, dem Dokumentarfilm ‚Power to Change’ und anschl. Filmgespräch dem klimapolitischen Themenkomplex der alternativen Energieversorgung widmen.

Dass sich an der Art und Weise, wie wir Menschen mit der Erde umgehen, etwas ändern muss, hat sich inzwischen herumgesprochen. Umweltverschmutzung, Ressourcenverschwendung oder alternative Energieversorgung werden dementsprechend immer häufiger zum politischen Thema von Filmen, so auch in Carl-A. Fechners „Power to Change“, der viele interessante, wichtige Aspekte anschneidet. Kaum jemand bestreitet noch, dass der Klimawandel Realität ist, dass die kapitalistischen Wirtschaftssysteme an ihre Grenzen stoßen, dass sich etwas ändern muss. Was genau, ist allerdings weit weniger klar, zu kompliziert ist die Vernetzung der Welt, zu komplex das globale System aus Umwelt, Wirtschaft, Politik und vieler anderer Interessen, als dass es einfache Antworten geben könnte. Versucht man dieses System in einem 90minütigen Film zu erklären, ist die Gefahr groß, zu reduzieren, zu allzu einfachen Erklärungen zu greifen.

Dabei versucht der Regisseur Carl-A. Fechner sich in seinem Dokumentarstreifen ‚Power to Change‘ (D 2016, 90 Min) auf ein relativ gut abgegrenztes Thema zu konzentrieren: Die Energieversorgung. Er beginnt in Baden-Württemberg, wo ein umtriebiger Einzelgänger versucht, eine Methode zu entwickeln, aus Getreideabfällen Pellets herzustellen, die zur Energieversorgung dienen sollen. Weiter geht es in der Ukraine, wo Umweltaktivisten von der Verflechtung russischer Gasunternehmen in den seit Jahren andauernden Bürgerkrieg berichten, ferner kommen Wissenschaftler, Blogger und Forscher zu Wort, die sich auf die ein oder andere Weise mit Möglichkeiten alternativer Energien beschäftigen. All das versucht Fechner zu einem großen Ganzen zu verknüpfen, stellt bisweilen gewagte Zusammenhänge her, schneidet aber auch immer wieder interessante und fraglos wichtige Aspekte an. Mit dem Aufzeigen der enormen Umwelt-zerstörung durch Fracking oder der Förderung von Ölsand oder den Möglichkeiten alternativer Methoden der Energieversorgung durch Wind- und Solarkraft dürfte Fechner bei allen außer den größten Sturköpfen offene Türen einrennen.


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