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Es ist kein Zufall, daß immer da, wo der Geist als eine Gefahr angesehen wird, als erstes die Bücher verboten, die Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunkmeldungen einer strengen Zensur ausgeliefert werden.

Heinrich Böll 1959

Aus: Sprache als Hort der Freiheit, 1959, S. 537(Quelle: Heinrich Böll: Werke. Kölner Ausgabe. Bd. 10, S. 537)

 

Verbote für Literatur und andere Schriften haben vielfältige Begründungen. Während in Deutschland heute Bücher vor allem aus Jugendschutzgründen und dem Verbot der Volksverhetzung verboten werden, versuchen autoritäre Systeme damit vor allem auch oppositionelle Stimmen zu unterdrücken und verstummen zu lassen.

Heinrich Böll pflegte viele Freundschaften mit Dissidenten und nahm Exilliteraten bei sich auf. Die Idee zu diesem Quartettspiel kam uns deshalb auch im Jubiläumsjahr zum Anlass von Heinrich Bölls 100. Geburtstag 2017. Die Recherchen und Konzeption eines solchen Quartett-Spiels erwies sich als aufwendiger als gedacht. Wir sind froh jetzt zwei Jahre später das Quartettspiel öffentlich präsentieren zu können.

Das Quartett besteht aus 32 Spielkarten in 8 Kategorien. Hintergrundinformationen zu den einzelnen Werken (ausführlicher als dies auf Spielkarten erfolgen kann) finden sich auf den Seiten zu den einzelnen Kategorien, die hier über die Bilder verlinkt sind. Viel Spaß beim Stöbern, neuem Entdecken und vielleicht auch der Lust am Lesen einiger der Bücher.