sprint - Sprache und Integration
Wozu Sprachförderung? Das Projekt sprint – Sprache und Integration
Sprachfähigkeit bildet die Grundlage für schulischen Erfolg. Dies ist nicht zuletzt durch PISA-Studien immer wieder bestätigt worden: Eine erfolgreiche Bildungslaufbahn erhöht die Chancengleichheit und ist die Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Partizipation.
Aus diesem Grund fördert das Projekt sprint gezielt die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen.
Ziele von sprint – Sprache und Integration
sprint basiert auf den Strukturen und Erfahrungen des bewährten Vorgängerprojekts FuMi und fördert Kinder und Jugendliche mit sprachlicher Benachteiligung. Gleichzeitig erhalten Lehramtstudierende einen Einblick in die Lehrtätigkeit, lernen die eigenen Fähigkeiten besser einzuschätzen und können kreativ-didaktische Herangehensweisen praktisch erproben.
Es handelt sich insofern um ein Konzept, von dem beide Seiten profitieren: Angehende Lehrende und SchülerInnen üben sich in kooperativen und kreativen Arbeitsweisen und werden in diesem Zuge in ihrer kommunikativen Fähigkeit, ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Sozialkompetenz gestärkt.
Umsetzung
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sprint wird unterstützt von der SWR-Spendenaktion Herzenssache und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz.
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Der Förderunterricht beginnt zum 1. Februar 2010. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und findet in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut der Universität Mainz an verschiedenen Mainzer Schulen statt.
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Die Qualitätssicherung des Förderunterrichts erfolgt durch ein parallel laufendes Begleitseminar (Pädagogische Fragen des Sprachförderunterrichts). Darüber hinaus erhalten die FörderlehrerInnen bei Fragen und Problemen Unterstützung durch erfahrene Lehrkräfte an den jeweiligen Schulen.
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Der sprint-Förderunterricht erfolgt außerhalb des regulären Schulunterrichts und basiert auf kreative Lehrmethoden und einer intensiven Betreuung.
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Die Eltern werden möglichst in das Projekt einbezogen, da der Langzeiterfolg maßgeblich von ihrer Unterstützung abhängt.
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Das Projekt sprint wird zentral durch die Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz koordiniert und begleitet. Die Zielerreichung wird ständig überprüft und die Maßnahme unter Beteiligung der KooperationspartnerInnen weiterentwickelt.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz, Projekt sprint, Martinsstr. 2, 55116 Mainz, Tel. 06131/ 905264; parsa