Der Stiftungsbeirat 2008
Der Stiftungsbeirat begleitet die inhaltliche Arbeit des Vereins und seiner Mitglieder kritisch. Er trifft sich in der Regel einmal jährlich, um über aktuelle Aspekte politischer Bildung für die Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz zu beraten. Er fördert damit die Einbindung gesellschaftlicher Diskussionen und die Verbreiterung der inhaltlich konzeptionellen Basis für die Arbeit.
Darüber hinaus stehen die BeirätInnen dem Vorstand, der Geschäftsstelle und den Mitgliedern in ihren Kompetenzschwerpunkten für Beratungen zur Verfügung.
Der Stiftungsbeirat besteht gegenwärtig (März 2009) aus 7 Personen:
Katrin Kraus
seit 2007 koordinierendes Mitglied
Katrin Kraus ist Erziehungswissenschaftlerin mit den Schwerpunkten berufliche Bildung und Weiterbildung und hat mit einer Analyse zum Berufskonzept und dem Employability-Diskurs in Deutschland promoviert.
Neben international vergleichender Forschung zu verschiedenen Berufsbildungssystemen und ihren gesellschaftlichen Rahmenbedingungen arbeitet sie zur Bildungs- bzw. Berufsbildungspolitik und beschäftigt sich dabei mit Themen wie der europäischen Bildungspolitik oder dem Lebenslanges Lernen.
Katrin Kraus ist zur Zeit an der Universität Zürich am Institut für Gymnasial- und Berufspädagogik tätig. Sie ist seit mehreren Jahren in der Weiterbildung als Dozentin sowie in der Konzeption und Evaluation von Veranstaltungen tätig.
Friedel Grützmacher
seit 2005 Mitglied des Beirats
Friedel Grützmacher war bis Mai 2006 Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags, von 2001 bis 2006 dessen Vizepräsidentin.
Seit Januar 2007 lebt sie in Berlin.
Schwerpunkt ihrer ehrenamtlichen Arbeit: Givat Haviva Israel (www.givathaviva.org.il)
Seit Juni 2007 ist sie Vorsitzende des Freundeskreises Givat Haviva Deutschland (www.givat-haviva.net), sie verfügt über gute Verbindungen zu Israel-ExpertInnen und israelischen FriedensaktivistInnen.
Claudia Winter
seit 2005 Mitglied des Beirats
Claudia Winter ist seit 2004 freiberuflich als Coach und Mediatorin tätig. Sie war 8 Jahre Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung an der Universität Trier sowie 8 Jahre Angestellte / Beamtin der Deutschen Bundespost
Veröffentlichungen (Auswahl)
· Mediation und Coaching - ein Vergleich, in: Schreyögg/Schmidt-Lellek (Hrsg.): Konzepte des Coaching (2007)
· Die "Vereinbarkeit von Beruf mit Familie" - (k)eine Aufgabe der Gleichstellungspolitik? in: Vedder (Hg.):
Familiengerechte Hochschule. Analyse, Konzepte, Perspektiven (2004)
· Zum Einfluss von Frauenbeauftragten in Berufungsverfahren; gemeinsam mit Steffens/Reichle in:
Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien (1/2004) Ali Kuhlmannn
seit 2005 Mitglied des Beirats, bis 2007 Koordinator,
blickt auf vielfältige Erfahrung als Chemielaborant, Bauhelfer, Holzfäller und Versicherungskaufmann zurück. Er studierte Pädagogik und Sonderpädagogik, war als Lehrer an Volksschulen, Hauptschulen und Sonderschulen für lernbehinderte und erziehungsschwierige Kinder tätig, pensioniert seit 1995.
Als Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) war er an der Überleitung des BRI in die hbs beteiligt. Er vertrat die Landesstiftung in der Mitgliederversammlung der Böll Stiftung in Berlin acht Jahre lang und war sechs Jahre davon Rechnungsprüfer der Stiftung.
Vathsala Aithal
Dr. Vathsala Aithal stammt aus Indien und ist freie Wissenschaftlerin und Dozentin im In- und Ausland. Sie war nach Tätigkeiten in Politikberatung, im Umweltbereich und in der Entwicklungspolitik 5 Jahre lang wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schwerpunkt „Erziehung und Internationale Entwicklungen“ am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Gender, Globalisierung und Ökologie.
Veröffentlichungen (u.a.):
1. Von den Subalternen lernen? Frauen in Indien im Kampf um Wasser und soziale
Transformation. Königstein/Ts.: Ulrike Helmer Verlag 2004 223 S.
2. Theorie-Lernen von unten: Wissensproduktion in internationaler und interkultureller Perspektive.
In: u.a. (Hg.): Unbegrenztes Lernen - Lernen über Grenzen? Generierung und Verteilung von
Wissen in der Hochschulentwicklung. Münster: Lit Verlag 2005 (S. 89-104).
3. Für eine Vielfalt von Feminismen. Plädoyer für permanenten Perspektivenwechsel.
In: Frauensolidarität Nr. 100, 2007 (S. 9-11)
4. Intercultural Dialogue in Development Education: Southern Perspectives. In: Dokumentation
der NGDO Conference under Slovenian Presidency vom 9.-10.6.2008 in Ljubljana,
unter www.sloga.sl
Volker Hörner
Ist Pfarrer und Diplompsychologe. Er war bis 2008 Direktor der Evangelischen Akademie der Pfalz und verantwortlich für die Fachbereiche Medizinethik, Gesundheits- und Sozialpolitik. Daneben bearbeitete er interkulturelle und interreligiöse Fragestellungen. Über zwei Jahrzehnte leitete er den linksrheinisch-ostelbischen Club, eine Forum des deutsch-deutschen Dialogs. Er war Gründungsmitglied und Vorsitzender der "Initiative zur Förderung deutsch-ausländischer Begegnungen" in Landau. Er arbeitet in Kunst- und Kulturprojekten in der Region mit und ist Mitglied in Vorstand und Aufsichtsrat des Evangelischen Presseverbandes in der Pfalz. Schwerpunkt seines derzeitigen ehrenamtlichen Engagements ist die Hospizarbeit. In diesem Rahmen ist er seit 2007 Vorsitzender des "Fördervereins Hospiz Landau und Südliche Weinstraße".
Herbert Swoboda
seit 2008 Mitglied des Beirats
Herbert Swoboda war von 1976 bis 2004 Professor für Kinder-und Jugendhilfe an der Fachhochschule Frankfurt/Main im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit.
Zuvor Studium der Pädagogik und Psychologie und anschliessend 9-jähriger Praxis in Grundschule, Jugendbildungsarbeit, Fortbildung für SozialarbeiterInnen im Bereich Heimerziehung und Alternativen sowie internationaler Fachkräfteaustausch.
Langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Jugend-und Bildungsarbeit(BDP,ABW,Jugendhof Bessunger Forst)
Aktuell: Mitarbeit in einer Forschungsgruppe des Deutsch-franz. Jugendwerks(DFJW) "Interkulturelle Jugendmediatoren".
Engagement bei der Umsetzung des Partnerschaftsabkommens FH Frankfurt/M. - Universität Agadir sowie im "Institut für Migrationsstudien und interkulturelle Kommunikation"(IMiK) der FH Frankfurt/M.
Veröffentlichungen zur Heimerziehung, Geschichte der Jugendbewegung und zu internationalem Jugendaustausch